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Thai-Massage

Die Thai-Massage kommt ursprünglich aus Indien und stammt von dem nordindischen Arzt Jivaka-Komarabhacca aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Es gibt verschiedene Annahmen, wie die Thai-Massage dann nach Thailand gekommen ist. Es kursiert beispielsweise die Annahme, dass thailändische Mönche die Thai-Massage selbst entwickelt haben, um sich von den Folgen langer Meditationsstellungen zu erholen. Doch noch heute wird der nordindische Arzt in Thailand als Vater der Medizin verehrt und in einer Andacht zu Beginn der Thai-Massage erwähnt. Schriftliche Überreste zur Thai-Massage finden sich noch immer im Tempel Wat Pho in Bangkok, eingraviert in 60 Steintafeln. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass in Indien die Thai-Massage heute nicht mehr praktiziert wird.

In Thailand wird die Thai Massage zu allen möglichen Gelegenheiten angewendet. Familienmitglieder geben sie untereinander weiter. Die Thai-Massage ist fester Bestandteil der Krankenpflege im klinischen Bereich und wird, meist in abgewandelter Form, auch in der Tourismusbranche praktiziert. In Europa wird die Thai-Massage seit einigen Jahrzehnten angewendet.

Grundlage der Thai-Massage ist das ayurvedische System der 72.000 Energielinien. Davon werden in der Thai-Massage zehn bearbeitet. Auf diesen Energielinien liegen sogenannte Marmapunkte (Energiepunkte). Darüber wird der Körper mit Prana, der Lebensenergie versorgt. Diese kann dem Körper über die Atmung zugeführt werden. Die Marmapunkte stellen bestimmte Körperregionen dar. Übt man Druck auf sie aus oder dehnt man sie, kann in diesen Regionen die Blutzirkulation und Sauerstoffzufuhr verbessert werden. Das wiederum führt zur Muskelentspannung.

Unterstützt wird die Regeneration der unterschiedlichen Körperregionen durch verschiedene Yogapositionen, die man während der Massage einnimmt. Die einzelnen Körperregionen, die Muskulatur und die verschiedenen Organe werden dadurch miteinander in Einklang gebracht.

Anwendungsbereiche der Thai Massage

Nach traditioneller asiatischer Lehre ist die Thai-Massage besonders bei klassischen körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen und Nackenschmerzen zu empfehlen. Darüber hinaus kann man mit der Thai-Massage beispielsweise bei Schlafstörungen, Übelkeit, Verstopfung und Durchfall, Ohrensausen und Schwindel, Husten, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen die Beschwerden lindern und vermindern. Da Körper und Geist gleichermaßen mit einbezogen werden, findet die Thai-Massage auch Anwendung bei der Bewältigung von Trauer und Schockerlebnissen.

Wirkung der Thai Massage aus wissenschaftlicher Sicht 

Die Blutzirkulation wird durch sanfte Druckpunktmassagen angeregt. Wird die Muskulatur gedehnt, kann sie entspannen. Durch die vorsichtige und dennoch nachhaltige Anleitung zur körperlichen Dehnung wird die Beweglichkeit positiv beeinflusst und die Körperhaltung verbessert. Die Rotation der Gelenke macht zudem die Bewegungen geschmeidig. Außerdem fördern viele Yogapositionen die Durchblutung und den Lymphfluss. In der Tiefenentspannung wird das vegetative Nervensystem aktiviert. Die inneren Organe werden vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt.

Die achtsame Berührung bei der Thai-Massage sorgt für eine körperliches Wohlbefinden und ein Gefühl der Geborgenheit.


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