× +49 (0) 40 - 839 15 35
Physiowerk Schenefeld
Hauptstraße 33-37
22869 Schenefeld
Kontaktdaten speichern
Servicezeiten
8 - 18 Uhr

« Zurück

Sichelfuß (Pes adductus)

Ein Sichelfuß kann genetisch bedingt oder erworben sein. Der erworbene Sichelfuß tritt meistens durch eine räumliche Enge im Uterus während der Schwangerschaft auf. Durch eine ausgeprägte Bauchlage des Ungeborenen wird der Vorderfuß nach innen verdreht. Der angeborene Sichelfuß tritt dann zutage, wenn beide Elternteile die entsprechenden Merkmale weitervererben (rezessiver Erbgang). Jungen sind häufiger von einem Sichelfuß betroffen als Mädchen.

Die Zehen und der Mittelfuß sind beim Sichelfuß nach innen gerichtet. Die Fersenstellung ist normal oder zur Innenseite abgeneigt. Oftmals sind beide Füße betroffen. Gewöhnlich treten keine Schmerzen auf und die Bewegungsfreiheit wird nicht eingeschränkt.

In vielen Fällen bildet sich der Sichelfuß von alleine zurück. In schwereren Fällen, wenn der Mittelfuß mitbeteiligt ist, kann die Korrektur der Fußfehlstellung mit kurzfristigen Gipsverbänden oder Lagerungsschalen erfolgen.
Bleibt der Sichelfuß dauerhaft bestehen, kann der Mittelfuß versteifen. Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden dann verstärkt fehlbelastet, was auf Dauer zu Schäden am Gelenkknorpel und damit zur Arthrose führen kann. Der Gang gleicht einem Watschelgang mit nach innen gedrehten Füßen.

Die Diagnose „Sichelfuß“ kann aufgrund des Erscheinungsbildes gestellt werden. Wird bei der Untersuchung der äußere Fußrand bestrichen, so richten die Kinder den Fuß geradeaus.


Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen »

« Zurück

©2020 Praxeninformationsseiten | Impressum