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Pilates

Die Pilates-Methode wurde bereits 1880 von Joseph Hubertus Pilates entwickelt. Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining, das heute in vielen verschiedenen Variationen durchgeführt wird. Ziel des Pilatestrainings ist es, die Bauch-, Rücken-, Beckenboden- und Beinmuskulatur zu stärken.

Grundprinzipien der Pilates-Haltung

Der Brustkorb und mit ihm die Atmung bilden einen zentralen Punkt. Die Ausrichtung des Brustkorbs im Rumpf wird Pilates-Box genannt. Durch diese besteht eine besonders wichtige Beziehung zum Schultergürtel und zum Beckengürtel.

Die Wirbelsäule, the Spine, verbindet die Pilates-Box mit dem Powerhaus. Sie bedarf einer besonders sorgfältigen und vielfältigen Pflege und Kontrolle bei Haltung und Bewegung. Die exakte Ausrichtung ist wichtig für die Atmung und damit für die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus.

Die Bauchmuskulatur, im speziellen die quere (transversale), bildet in Verbindung mit der thorakolumbalen Faszie und dem Beckenboden das sogenannte Powerhouse. Pilates bezeichnete es als das Kraft- und Kontrollzentrum des Körpers. Das Powerhouse ist die wichtigste Basis für die statische Haltung und die dynamische Bewegung, die Kontrolle über das Becken und dessen Position. Es ist damit das Fundament für jede qualitative Bewegung. 

Die Prinzipien der Pilates-Methode

Konzentration: Alle Pilates Übungen werden unter voller Konzentration auf den Körper ausgeführt. Die Konzentration ist dabei auf die Bewegung, die Position, die Haltung, auf die Körpermitte, das Powerhouse ausgerichtet. Der Gedanke steuert die Bewegung in jeder Phase. Die Konzentration bringt den Geist mit dem Körper in Einklang. Der Körper wird bewusst wahrgenommen.

Präzision der Bewegungen ist nur mit absoluter Konzentration und dauernder Kontrolle möglich. Jedes einzelne Detail einer Übung ist wichtig. Weicht man von der Ideallinie ab, sollte man langsam zum Ausgangspunkt zurückkehren. Abrupte Bewegungen sollten vermieden werden.

Die Kontrolle jedes Details, jedes Körperteils, der Atmung, des Gleichgewichts, der Ruhe und der Bewegung ermöglicht erst die präzise Ausführung jeder Übung bis in jedes kleinste Detail. Die Selbstkontrolle erfolgt nicht durch Spiegel, sondern über das eigene Körperempfinden, das auf diese Weise besonders geschult wird. Die Konsequenz der Kontrolle ist absolute Körperbeherrschung.

Die Atmung: Das richtige Atmen ist das A und O bei allen Pilates-Übungen. Die gleichmäßige Atmung ohne anzuhalten soll das Körperbewusstsein und die Körperbeherrschung erhöhen. Dadurch können Verspannungen vermieden werden. Für eine optimale, komplette Füllung der Lungenflügel sorgt eine seitliche Brustkorbatmung.

Zentrierung: Das Powerhouse, die Körpermitte, ist Ausgangspunkt für jede Bewegung. Es bringt Körpersymmetrie. Die Spannung im Powerhouse bleibt während der gesamten Übung erhalten.

Der Bewegungsfluss: Im Pilates geht eine Bewegung in die nächste über. Das fördert Ihre innere und äußere Balance. Ihre Bewegungen werden harmonischer und anmutig. Das muskuläre Zusammenspiel wird fein abgestimmt und harmonisiert.


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